Herzlich willkommen auf der Stillhomepage von
Renate Hollenstein
Still- und Laktationsberaterin IBCLC
6867 Schwarzenberg, Seemoos 836
Tel 05512 / 3677
Stillhotline 0664 / 520 93 63
(auch am Abend und Wochenende)
E-mail: renate.hollenstein@gmx.net
oder: kontakt (AT) stillberatung-renate (punkt) at

Die Muttermilch ist das wichtigste Nahrungsmittel für Ihr Baby. Alle Nährstoffe sind optimal verteilt. In Ihrer Muttermilch sind auch Vitamine und Abwehrstoffe enthalten. Mit der Muttermilch wird nicht nur Nahrung sondern auch Körperkontakt, Körperwärme, Zuwendung und Schutz gegeben. Durch das Stillen werden ganz wichtige körperliche und soziale Bedürfnisse des Babys gestillt.

Möglichkeiten der Vorbereitung auf das Stillen

Stillvorbereitung in der Gruppe: alle zwei Monate, den genauen Zeitpunkt erfahren Sie über Handy 0664 / 5209363 -> aktuelle Termine
Einzelvorbereitung empfehle ich besonders
- wenn Sie schon gestillt haben und dabei Schwierigkeiten aufgetreten sind.
- wenn Sie eine Brustoperation hatten, oder eine Brustvergrößerung oder eine Brustverkleinerung durchgeführt wurde.
- wenn Ihre Brüste verschieden groß sind oder Ihre Brustwarzen eingezogen sind.
- wenn Ihr Arzt es Ihnen empfohlen hat.
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Wichtiges für die ersten Tage nach der Geburt

Alle in diese Welt kommenden Kinder möchten gewollt, respektiert, geliebt und wegen Ihrer Einmaligkeit geachtet werden. Mütter verdienen unsere Unterstützung, damit Sie die Kraft finden, die Zeit von Schwangerschaft und Geburt auf bestmögliche Weise genießen zu können. Väter stehen vor neuen Herausforderungen und brauchen Ermutigung, ihre Rollen der Familie neu zu definieren. (Raymond Castellino)
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Auch die Geburt Ihres Kindes war ein einzigartiges Erlebnis. Ganz gleich wie die Geburt verlaufen ist, versuchen Sie in diesen ersten Tagen mit Ihrem Kind Kontakt aufzunehmen und eine Beziehung aufzubauen. Eine ganz intensive Möglichkeiten bieten die ersten Stunden nach der Geburt. Wir sprechen hier von 'Bonding'. Wenn immer es möglich ist legen Sie das Baby gleich nach der Geburt auf Ihren Bauch, es wird, wenn es gesund ist, seinen Weg innerhalb von 1 bis 2 Stunden zur Brust finden um dann erste Saugversuche zu machen. Sollte dieses Bonding nach der Geburt nicht möglich sein, holen Sie es so bald wie möglich nach.
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Erstes Stillen:

Sie haben sich ausgeruht, sind vielleicht noch müde oder erschöpft? Vielleicht war ja auch die Geburt sehr anstrengend? Liebe Mama, nehmen Sie sich Zeit, Ihr Baby kennenzulernen. Schauen Sie es an. Die Augen Ihres Baby nehmen schon Kontakt mit Ihnen auf. Versuchen Sie jetzt eine bequeme Haltung für das Stillen zu finden. Erwarten Sie sich für heute noch nicht zu viel. Die Anfänge sind oft mühsam.
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Die Stillhaltungen:

Nehmen Sie Ihr Baby, liegend oder sitzend. Stützen Sie es gut ab. Wiegengriff, Rückengriff oder im Liegen Stillen? Lassen Sie sich von der Sie betreuenden Person diese drei Möglicheiten auf jeden Fall zeigen. Viele Frauen beginnen liegend zu stillen. Aber es liegt an Ihnen, welche Haltung für Sie angenehm ist. Denken Sie daran, der Kopf Ihres Babys kommt zur Brust, nicht umgekehrt.
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Stillbeginn:

Das Baby ist Ihnen ganz zugewandt. Berühren Sie seine Unterlippe vorsichtig mit Ihrer Brustwarze. Wiederholen Sie es bis Ihr Baby seinen Mund weit öffnet. Und dann ziehen Sie es schnell zur Brust. Das Baby soll eine Mund voll Brust bekommen, und nicht nur an Ihrer Brustwarze nuckeln. Jetzt sollte Ihr Baby zu saugen beginnen. Wahrscheinlich sind Sie erstaunt, wieviel Kraft so ein kleines Wesen hat. Beobachten Sie Ihr Baby während der ganzen Stillmahlzeit. Liegt das Baby Ihnen zugewandt ganz nahe bei Ihnen? Ist es gut unterstützt? Es soll nicht abrutschen und so an Ihrer Brustwarze ziehen. Sind seine Lippen ausgestülpt? Sehen Sie wie seine kleine Backe wackelt? Hören Sie Ihr Baby schlucken? Nach einer Weile sollte sich Ihr Baby entspannen. Falls Ihr Baby nach Beendigung der Mahlzeit die Brust nicht loslässt, lösen Sie mit dem kleinen Finger das Vakuum.
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Stillzeiten:

Je mehr Nachfrage desto besser ist das Milchangebot für Ihr Baby. Darum nur Mut. Versuchen Sie es immer wieder. Die Stillzeit sollte auf einer Seite mindestens 15 bis 20 Minuten betragen. Am besten lassen Sie Ihr Baby auch auf der anderen Brust trinken, damit die Milchbildung gut angeregt wird. Sicher wissen Sie, dass das Baby erst nach 10 bis 15 Minuten trinken die fettreiche Hintermilch bekommt, die für Ihr Baby so wichtig ist, weil sie ca. 80% der Kalorien enthält. Beginnen Sie mit 4 bis 6 Mahlzeiten am ersten Tag und steigern Sie die Anzahl der Mahlzeiten, damit Ihr Baby ca. 10 bis 12 mal pro Tag Ihre gute Milch bekommt.
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Milchmenge:

Die erste Milch die Ihr Baby bekommt, heißt Kolostrum. Ihr Kolostrum enthält neben viel Eiweiß eine ganze Reihe von Abwehrstoffen, die das Baby gerade in den ersten Tagen schützen und seine Entwicklung unterstützen. Sie wollen sicher wissen, wieviel Ihr Baby in den ersten Tagen von Ihrer Milch bekommt. Nun, die Menge variiert sehr stark. Von 20 ml bis 200 ml. Darum lassen Sie sich nicht beirren, auch wenn dieser gemeinsame Start ein langsamer Start ist. Wichtig ist, dass jeder Tropfen Muttermilch ca. 4000 lebende Zellen enthält. Darum ist jeder Tropfen wichtig.
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Milcheinschuss:

Der Höhepunkt des Stillbeginns oder der Übergang in den Alltag? Nennen Sie es, wie Sie möchten. Jedenfalls haben Sie bemerkt, wie Ihre Brust auf einmal voller wird, straffer, ja manchmal fast unangenehm prall. Das sind die Tage des Milcheinschusses. Jetzt ist auch die Zeit, in der Ihre Milch vom Kolostrum in die reife Muttermilch übergeht. Wenn Ihr Milcheinschuss schmerzhaft sein sollte oder Sie sich krank fühlen, sollten Sie Hilfe in Anspruch nehmen. Wenn es Ihnen möglich ist, verlassen Sie das Krankenhaus zumindest mit Ihrem ersten Baby erst nach Ihrem Milcheinschuss.
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Reisefertig:

Freut Ihr Euch auf Zuhause? Haben Sie sich schon an die Nachtmahlzeiten Ihres Babys gewöhnt? Versuchen Sie diese Mahlzeiten ganz ruhig zu gestalten, damit Sie beide danach wieder schlafen können. Gönnen Sie Ihrer Familie so viel wie möglich an Ruhe, damit Mutter, Vater und Baby Zeit haben, sich auf diese neue Familiensituation einzustellen.
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Wie erkenne ich, ob mein Baby genug Milch bekommt? Viele Mütter stellen diese Frage, besonders in der ersten Zeit. Wenn Sie nicht sicher sind überprüfen Sie folgendes: Saugt Ihr Baby effektiv an der Brust? Hören Sie es schlucken? Bekommt es 8 bis 12 Mahlzeiten in 24 Stunden? Trinkt es lange genug? Hat es mindestens 6 nasse Windeln in 24 Stunden? Hat es mindestens 3 Stuhlwindeln? Ist es nach der Mahlzeit zufrieden? Ihr Baby sollte nicht mehr als 7% des Geburtsgewichts verlieren und das Geburtsgewicht nach spätestens 14 Tagen wieder erreichen.

Und nun einen guten Start.
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Hilfe bei Brustwarzenproblemen

Eine offene oder schmerzhafte Brustwarze trübt sicher die Freude über das Stillen. Deshalb sollten Sie bei Problemen mit den Brustwarzen so rasch wie möglich Kontakt mit einer Stillberaterin aufnehmen. Schmerzt Ihre Brustwarze, wenn sich Ihr Baby ansaugt? Bitte überprüfen Sie, ob Ihr Baby den Mund weit offen hat, die Lippen ausgestülpt sind und ob es wirklich einen 'Mund voll Brust' hat. Achten Sie darauf, wie Sie sitzen und ob Ihr Baby mit seinem Körper ganz bei Ihnen und auf der Höhe ihrer Brust liegt. Ist Ihre Brustwarze nach dem Stillen rissig, offen, blutig und/oder schmerzhaft achten Sie darauf, dass Sie eine Einlage verwenden, die nicht mit der Haut verklebt, und nehmen Sie Kontakt mit einer Stillberaterin auf.
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Zu wenig Milch, zu viel Milch?

Zu wenig Milch: Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Milch für Ihr Baby nicht reicht? Nimmt Ihr Baby zu wenig an Gewicht zu, wächst es zu wenig? Wirkt es immer müde, schläfrig, mag es Sie nicht anschauen? Überprüfen Sie Ihre Anlegetechnik. Ist Ihr Baby gut angelegt? Trinkt, das heißt schluckt es aktiv? Liegt Ihre Brustwarze gut im Mund ihres Babys? Trinkt es ausreichend lange (auf einer Seite mindestens 20 Minuten)? Bekommt Ihr Baby mindestens 8 bis 12 Stillmahlzeiten in 24 Stunden? Wenn Sie sich Sorgen über das Gedeihen ihres Baby machen kontaktieren Sie bitte Ihren Arzt oder eine Stillberaterin. Zu viel Milch: Haben Sie das Gefühl dass Ihr Baby sich dauernd verschluckt? Rinnt Ihre Milch fast von selbst aus der Brust? Beginnt Ihr Baby zu saugen, wendet den Kopf aber bald ab, wird unruhig oder weint? Schluckt es zu viel Luft? Hier ist es wichtig, dass Sie die richtige Anlegetechnik wählen damit Ihr Baby ohne ständige Schluckprobleme trinken kann.
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Stillen bei Erkrankungen der Mutter

Ein fieberhafter Infekt, ein Magen-Darm-Infekt, ein Milchstau oder eine einseitige Brustentzündung sind kein Grund abzustillen. Wichtig sind ausreichend Ruhe und eine gute ärztliche Beratung mit den richtigen Medikamenten. Sind Sie nicht sicher, wie Sie das Stillen während der Erkrankung organisieren, holen Sie sich Rat bei einer Stillberaterin. Sollten Sie eine chronische Erkrankung haben, muß plötzlich eine Operation durchgeführt werden, haben Sie eine psychische Erkrankung oder eine sehr seltene Erkrankung, in den meisten Fällen gibt es die Möglichkeit, weiter zu stillen. Hier sollten Sie, Ihre medizinischen/ärztlichen Betreuer und Ihre Stillberaterin zusammenarbeiten. Eine Kontaktaufnahme so rasch wie möglich erleichtert vieles.
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Stillen wenn das Baby krank ist

In der Zeit, in der das Baby krank ist, ist das Stillen von ganz besonderem Wert. Viele Erkrankungen heilen in einer kürzeren Zeit aus, das Baby findet Trost bei Ihnen, die Muttermilch kann besonders leicht verdaut werden, und über die Muttermilch werden die Abwehrkräfte ihres Babys besonders unterstützt. Wenn Ihr Baby in ein Krankenhaus aufgenommen werden muß, klären Sie die Begleitmöglichkeit und das Stillen (z.B. nach einer Operation) mit den behandelnden Ärzten ab. Holen Sie sich die notwendige Unterstützung für schwere Tage bei ihrer Stillberaterin.
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Das Baby mit besonderen Bedürfnissen

Ein Baby zu stillen, das auf Grund seiner Situation ein Baby mit besonderen Bedürfnissen ist, erfordert von Mutter und Vater ein ganz besonderes Einlassen auf diese Situation. Babys mit besonderen Bedürfnissen sind oft Babys die zu früh geboren wurden, Babys mit Lippen-, Kiefer-, Gaumenspalte, Babys mit Down Syndrom, Babys die eine schwere körperliche oder neurologische Erkrankung haben. Aber auch Babys, die auf Grund ihrer Geburtssituation eine ganz besondere Aufmerksamkeit verlangen (z.B. Schreibabys). Und Babys mit besonderen Bedürfnissen sind auch Babys, die adoptiert wurden und die die Adoptivmutter stillen möchte. Wichtig für Sie ist es zu wissen, dass Sie bei uns Stillberaterinnen Unterstützung, und Begleitung für Tage, Wochen und Monate finden.
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Kontaktmöglichkeiten

Sie erreichen mich über meine Tel Nr. 05512 / 3677 oder über das Handy 0664 / 5209363 ober über E-Mail renate.hollenstein@gmx.net
oder: kontakt (AT) stillberatung-renate (punkt) at
Meine Adresse lautet: 6867 Schwarzenberg, Seemoos 836


Der nächste Stillvorbereitungsabend ist am Dienstag, 3. Mai 2016
um 20 Uhr.

Ort: Ordination Dr. Hollenstein, Seemoos 836, Schwarzenberg
Anmeldung unter 0664 / 52 09 363
Kostenbeitrag 12 Euro

Meine Hotline-Nummer für akute Probleme ist
0664 / 5209363
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Ich stelle mich vor:

Bild: Renate Hollenstein Renate Hollenstein IBCLC Still- und Laktationsberaterin. Ich bin verheiratet und habe drei erwachsene Kinder. Ich wohne und arbeite in Schwarzenberg. Seit circa 25 Jahren befasse ich mich mit dem Stillen. Im Jahr 2001 habe ich die Ausbildung zur Still- und Laktationsberaterin abgeschlossen (und im Sommer 2011 rezertifiziert), und so die Stillberatung auch zu meinem Beruf gemacht. Seit dieser Zeit arbeite ich als freie Stillberaterin und als Arzthelferin und Stillberaterin in der Allgemeinpraxis meines Mannes Dr. Thomas Hollenstein in Schwarzenberg. Mein berufliches Ziel ist es, möglichst viele Frauen darin zu unterstützen, ihr Baby zu stillen, und so ganz intensiv in den ersten Monaten zu begleiten. In meiner Freizeit freue ich mich über Kinder, liebe Musik und genieße mit sportlichen Aktivitäten die Natur.
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Impressum:

Verantwortlich für den Inhalt:
Renate Hollenstein
Seemoos 836
6867 Schwarzenberg

Mitglied des VSLÖ

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